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11. September 2026
8 Min. Lesezeit

Design-Report: Kostenschätzung für die Einrichtung als PDF

Der Design-Report von Zimmergestalten.de liefert zu jedem Entwurf eine dreistufige Kostenschätzung in Euro, eine Farbpalette mit Hex-Werten und einen Maßnahmenplan – als PDF.

Design-Report: Kostenschätzung für die Einrichtung als PDF

Ein fertiger Entwurf zeigt, wie ein Raum aussehen könnte – er beantwortet aber nicht, was die Umsetzung kostet oder womit man anfängt. Genau das übernimmt der Design-Report von Zimmergestalten.de: ein schriftlicher Bericht mit Farbpalette, Designempfehlungen, einer dreistufigen Kostenschätzung in Euro und einem Maßnahmenplan, als PDF exportierbar. Er gehört zu Pro (ab 39,99 € im Jahr, ca. 3,33 € im Monat, alternativ 16,99 € monatlich oder 219,99 € einmalig als Lifetime) und lässt sich als Web-App im Browser ohne Installation nutzen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Acht Abschnitte: Stilprofil, Einschätzung, Farbpalette, Vorher-Nachher, Empfehlungen, Kostenschätzung, Maßnahmenplan, größte Wirkung.
  • Kostenschätzung in drei Stufen: Budget, Mittelklasse, Premium – als Gesamtsumme und nach Kategorien aufgeschlüsselt, in Euro.
  • Kein Angebot: Die Schätzung ersetzt keine Handwerkerkalkulation, sondern ordnet Größenordnungen ein.
  • Farbpalette mit Hex-Werten: Aus dem tatsächlichen Bild extrahiert, nicht geschätzt.
  • Erstellung dauert etwa eine Minute und setzt einen fertigen Entwurf voraus.
  • Teil von Pro: nicht im kostenlosen Kontingent enthalten, als PDF exportierbar und dauerhaft beim Design gespeichert.
Wohnzimmer in einer Altbauwohnung mit Kostenschätzung und Farbmustern auf dem Wohnzimmertisch
Der Design-Report übersetzt einen fertigen Entwurf in Zahlen und eine Reihenfolge.

Was ist der Design-Report genau?

Der Design-Report ist das schriftliche Gegenstück zur Bildgenerierung. Während der Innendesigner in Sekunden ein fotorealistisches Ergebnis liefert, entsteht der Report erst danach, aus einem bereits fertigen Entwurf heraus, und braucht mit etwa einer Minute deutlich länger – weil ein vollständiger Text erzeugt wird, kein einzelnes Bild. Er ist das, was eine Innenarchitektin am Ende eines Auftrags übergeben würde: ein Dokument, das den Entwurf erklärt, die Farben benennt, Empfehlungen priorisiert, Kosten einordnet und eine Reihenfolge vorschlägt.

Die acht Abschnitte im Überblick

Jeder Design-Report folgt derselben festen Struktur, unabhängig vom Raum oder Stil:

  1. Stilprofil: Der erkannte Einrichtungsstil, benannt und kurz beschrieben.
  2. Einschätzung der Designerin: Was die Neugestaltung erreicht und warum sie funktioniert.
  3. Farbpalette: Aus dem Bild extrahierte Hex-Farben mit Namen und Verwendungshinweis.
  4. Vorher / Nachher: Bereichsweise Auflistung aller Veränderungen.
  5. 5 bis 7 Designempfehlungen: Konkret, priorisiert, über das reine Bild hinausgehend.
  6. Kostenschätzung in 3 Stufen: Budget, Mittelklasse, Premium, als Summe und nach Kategorien, in Euro.
  7. Maßnahmenplan: In sinnvoller Reihenfolge, je nach Aufwand markiert – schnell umsetzbar, Wochenende oder Projekt.
  8. Größte Wirkung: Die einzelne Maßnahme mit dem höchsten Effekt im Verhältnis zum Aufwand.
Kleine Wohnküche während einer Renovierung mit Farbmustern an der Wand und einem ausgedruckten Kostenvoranschlag auf der Arbeitsplatte
Die Kostenschätzung schlüsselt eine Renovierung nach Kategorien auf, statt nur eine Gesamtsumme zu nennen.

Wie die Kostenschätzung in drei Stufen funktioniert

Statt einer einzelnen Zahl liefert der Design-Report drei Größenordnungen: Budget, Mittelklasse und Premium. Jede Stufe wird als Gesamtsumme ausgewiesen und zusätzlich nach Kategorien mit Von-bis-Spannen aufgeschlüsselt. Für ein mittelgroßes Wohnzimmer könnte eine solche Aufschlüsselung beispielhaft so aussehen:

KategorieBudgetMittelklassePremium
Wandfarbe80–150 €150–300 €300–500 €
Sitzmöbel400–800 €800–1.800 €1.800–4.000 €
Textilien und Teppich150–300 €300–600 €600–1.200 €
Beleuchtung100–200 €200–450 €450–900 €
Gesamt (Beispiel)ca. 730–1.450 €ca. 1.450–3.150 €ca. 3.150–6.600 €

Diese Zahlen sind ein illustratives Beispiel, keine feste Vorgabe – der tatsächliche Report richtet sich nach dem jeweiligen Entwurf, Raum und den enthaltenen Empfehlungen. Was in jedem Fall gleich bleibt: Die Einordnung hilft bei der Frage, ob ein Vorhaben eher im dreistelligen oder im niedrigen vierstelligen Bereich liegt, bevor überhaupt ein Angebot eingeholt wird.

Warum die Farbpalette mit Hex-Werten nützlich ist

Die Farben im Report werden nicht benannt, sondern rechnerisch aus dem tatsächlichen Bild extrahiert – mit Hex-Code, einem vergebenen Namen und einem Hinweis, wo und in welcher Menge die Farbe eingesetzt werden sollte. Praktisch heißt das: Statt mit „irgendwas Warmgraues" in den Baumarkt zu gehen, lässt sich ein konkreter Wert anmischen. Der Mengenhinweis verhindert dabei den häufigsten Fehler – eine Akzentfarbe, die im Entwurf auf zehn Prozent der Fläche wirkt, zu Hause aber auf allen vier Wänden landet und den Raum erschlägt.

Hand hält Farbmusterkarten in Erdtönen vor eine Wohnzimmerwand, im Hintergrund ein heller Sessel und Beistelltisch
Hex-Werte lassen sich direkt in eine Mischanlage im Baumarkt übertragen.

Design-Report oder Raumanalyse: Was ist der Unterschied?

Beide Werkzeuge gehören zu Pro und werden häufig verwechselt, beantworten aber unterschiedliche Fragen. Die Raumanalyse bewertet einen bestehenden Raum: was funktioniert, was nicht, und was sich ändern sollte. Der Design-Report beschreibt dagegen ein bereits generiertes Design und sagt, wie man es umsetzt und was es ungefähr kostet. Die sinnvolle Reihenfolge lautet deshalb: erst analysieren, dann gestalten, dann den Report als Umsetzungsplan erzeugen. Genau diesen Ablauf bildet die geführte Funktion Projekte in drei Schritten ab.

Für wen lohnt sich der Design-Report?

Am meisten bringt der Report bei Vorhaben mit echtem Budgetdruck: einer kompletten Wohnzimmer- oder Küchenneugestaltung, einer Renovierung vor dem Wohnungsverkauf oder einer Übergabe an neue Mieter, bei der schnell klar sein soll, wie teuer eine Aufwertung wird. Auch für alle, die zwischen mehreren Entwürfen entscheiden müssen, ist die Kostenschätzung ein nützliches zusätzliches Kriterium neben der reinen Optik. Wer dagegen nur ein einzelnes Deko-Detail ausprobiert und ohnehin nichts kaufen will, kommt meist ohne Report aus – dafür reicht der Entwurf im Innendesigner allein, wie im Ratgeber Was kostet KI-Raumgestaltung? beschrieben.

Was die Kostenschätzung nicht leisten kann

Damit die Erwartung stimmt: Die dreistufige Schätzung ist ausdrücklich kein Angebot und keine Kalkulation. Sie berücksichtigt keine regionalen Preisunterschiede zwischen etwa München und dem ländlichen Sachsen-Anhalt, keine aktuellen Handwerkerkapazitäten, keinen Zustand der vorhandenen Bausubstanz und keine kurzfristigen Materialengpässe. Auch Lieferzeiten, Ausschreibungen und exakte Aufmaße gehören nicht zum Report. Für verbindliche Zahlen führt weiterhin kein Weg an Angeboten von Fachbetrieben vorbei – der Report liefert dafür die Grundlage: eine grobe Größenordnung, eine Kategorienaufschlüsselung und eine Reihenfolge, mit der sich diese Angebote gezielt einholen lassen, statt bei null anzufangen.

Was kostet der Zugang zum Design-Report?

TarifPreisDesign-Report enthalten?
Kostenlos0 €, 3 Designs/TagNein
Pro Jahr39,99 € (ca. 3,33 €/Monat)Ja
Pro Monat16,99 €Ja
Pro Lifetime219,99 € einmaligJa

Alle drei Pro-Varianten haben denselben Funktionsumfang und unterscheiden sich nur in der Abrechnung. Wer unsicher ist, welches Modell sich lohnt, findet eine ausführliche Rechnung mit drei Nutzerprofilen im Ratgeber Lohnt sich ein Abo für eine KI-Einrichtungs-App?.

Ein Praxisbeispiel: Vom Entwurf zum Maßnahmenplan

Angenommen, ein Wohnzimmer wird im Innendesigner im skandinavischen Stil neu gestaltet: hellere Wandfarbe, ein neues Sofa, ein Teppich und zusätzliche Stehleuchten. Der anschließende Design-Report sortiert diese vier Veränderungen nicht einfach der Reihe nach, sondern nach Aufwand:

  • Schnell umsetzbar: Die Wandfarbe streichen und Kissen oder Decken austauschen – meist an einem Nachmittag erledigt und mit spürbarer optischer Wirkung.
  • Wochenende: Der neue Teppich und die Stehleuchten, inklusive Aufbau und Umräumen der bestehenden Möbel.
  • Projekt: Das neue Sofa, weil Lieferzeit, Entsorgung des alten Möbelstücks und gegebenenfalls eine geänderte Möblierung dazukommen.

Der Abschnitt „Größte Wirkung" würde in diesem Beispiel vermutlich auf die Wandfarbe verweisen: die günstigste der vier Maßnahmen, aber mit dem größten optischen Effekt im Verhältnis zum Aufwand. Genau diese Priorisierung – nicht nur was, sondern in welcher Reihenfolge – unterscheidet den Report von einer reinen Einkaufsliste. Wer mehrere Räume nacheinander plant, etwa im Rahmen eines kompletten Umzugs, kann für jeden Raum einen eigenen Report erzeugen und die Maßnahmenpläne anschließend nach Dringlichkeit über die ganze Wohnung hinweg sortieren.

Typische Fehler im Umgang mit der Kostenschätzung

Ein paar Missverständnisse tauchen bei der Kostenschätzung immer wieder auf und lassen sich mit etwas Vorwissen vermeiden.

  • Die Premium-Stufe als Standard nehmen. Viele Reports werden mit hochwertigen Möbeln generiert, weil sie im Bild besonders gut wirken. Das drückt die Kostenschätzung nach oben, obwohl in der Mittelklasse-Stufe oft ein optisch sehr ähnliches Ergebnis möglich ist.
  • Regionale Handwerkerpreise ignorieren. Die Schätzung ist bundesweit angelegt und kennt keine lokalen Unterschiede. Wer in einer Großstadt mit hoher Handwerkernachfrage wohnt, sollte eher am oberen Rand der jeweiligen Spanne planen, auf dem Land eher am unteren.
  • Den Maßnahmenplan komplett auf einmal umsetzen wollen. Der Plan ist bewusst nach Aufwand gestaffelt, damit sich ein Budget über Wochen oder Monate verteilen lässt. Wer sofort alles kauft, verliert genau den Vorteil, zuerst die günstigen Maßnahmen mit der größten Wirkung zu testen.

So erstellen Sie einen Design-Report

  1. Design erzeugen: Der Report bezieht sich immer auf einen fertigen Entwurf. Raum zuerst mit dem Innendesigner gestalten.
  2. Report anfordern: Aus dem fertigen Design heraus erzeugen. Die Erstellung dauert etwa eine Minute.
  3. Acht Abschnitte durchgehen: Vom Stilprofil über Farbpalette und Empfehlungen bis zur Kostenschätzung und dem Maßnahmenplan.
  4. Exportieren oder teilen: Als gebrandetes PDF exportieren, als Bildkarte teilen, oder später im Verlauf auf jedem Gerät wieder öffnen.

Die Web-App läuft direkt im Browser unter app.zimmergestalten.de, ganz ohne Installation. Wer erst einmal die grundlegenden Kosten einer Neuausstattung einschätzen möchte, bevor überhaupt ein Design-Report erstellt wird, findet einen groben Überblick auch im Ratgeber Wohnung einrichten: Was kostet das?.

Zusammengefasst: Der Design-Report übersetzt einen fertigen Entwurf in eine Reihenfolge, eine Farbpalette mit konkreten Werten und eine grobe, aber kategorisierte Kostenschätzung in Euro. Er ersetzt kein Handwerkerangebot, macht aber die Frage „was kostet das ungefähr, und womit fange ich an?" beantwortbar, bevor überhaupt ein Cent ausgegeben wird.

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Lara Lohmer – Redakteurin für Inneneinrichtung & Wohntrends

Geschrieben von

Lara Lohmer

Redakteurin für Inneneinrichtung & Wohntrends

Schreibt über Einrichtung, Wohntrends und KI-Raumgestaltung – mit Fokus auf praktische Tipps für echte Wohnungen. Alle Artikel ansehen

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