Die meisten Menschen spüren, dass ein Raum nicht funktioniert, können aber nicht benennen, woran es liegt. Das Sofa steht falsch, aber warum? Der Raum wirkt unruhig, obwohl er aufgeräumt ist. Es ist hell genug und trotzdem ungemütlich.
Genau diese Lücke schließt die Raumanalyse. Sie liefert kein neues Bild, sondern eine Einschätzung – das, was eine Innenarchitektin sagen würde, die einmal durch Ihre Wohnung geht und benennt, was sie sieht.
So läuft die Analyse ab
- 1
Raum fotografieren
Gutes Licht, möglichst Tageslicht. Gerader Blickwinkel auf Brusthöhe, der ganze Raum im Bild. Bei kleinen Zimmern hilft der 0,5-fache Ultraweitwinkel des Smartphones.
- 2
Foto hochladen
Die KI erkennt den Raumtyp selbst. Es werden ausschließlich Fotos echter Räume akzeptiert – gerenderte Bilder oder Fotos aus Katalogen lehnt die Prüfung ab.
- 3
Bewertung lesen
Sie erhalten eine Gesamtbewertung von 0 bis 100 sowie getrennte Bewertungen für Architektur und Wohlbefinden, jeweils mit schriftlicher Begründung statt nur einer Zahl.
- 4
Stärken und Schwächen durchgehen
Drei Stärken und drei Schwächen, jede in vollständigen Sätzen. Bei den Schwächen steht dabei, warum sie dem Raum konkret schaden – nicht nur, dass etwas nicht stimmt.
- 5
Vorschlag übergeben
Am Ende steht ein formulierter Verbesserungsvorschlag, der sich direkt an den Innendesigner übergeben lässt. Aus der Kritik wird so in einem Schritt ein neues Raumbild.
Was die Analyse konkret enthält
Architekturanalyse. Bewertung und schriftliche Kritik zu Proportionen, Sichtachsen, Struktur und Raumfluss. Also die Fragen, die man selbst schwer beurteilt, weil man den eigenen Raum zu gut kennt: Stehen die Möbel im Weg? Führt der Blick ins Leere? Ist die Möblierung auf die Raumgeometrie abgestimmt?
Wohlfühlanalyse. Bewertung plus drei Beobachtungen zu Tageslicht, Luft, Ruhe, Ordnung und Bewegungsfreiheit. Das ist der Teil, der erklärt, warum ein objektiv gut eingerichteter Raum sich trotzdem unangenehm anfühlen kann.
Drei Stärken. Was bereits funktioniert – wichtig, damit Sie es bei einer Umgestaltung nicht versehentlich zerstören.
Drei Schwächen mit Begründung. Jeweils mit der Erklärung, warum genau dieser Punkt dem Raum schadet. Das unterscheidet die Analyse von einer Checkliste.
Wofür sich das im Alltag eignet
Vor einer Umgestaltung. Bevor Geld für Möbel ausgegeben wird, klärt die Analyse, ob das Problem überhaupt bei den Möbeln liegt – oder bei Licht, Aufteilung und Wegen.
Als Zweitmeinung. Die Analyse lässt sich neu erstellen. Zwei Durchläufe zeigen, welche Punkte stabil bleiben – das sind die belastbaren.
Bei einer Wohnungsbesichtigung. Ein Foto der Wohnung, die Sie mieten oder kaufen wollen, zeigt Stärken und Schwächen, die im Besichtigungstermin untergehen.
Zum Abgleich mit dem eigenen Gefühl. Wenn Sie ohnehin ahnen, was stört, bestätigt oder widerlegt die Analyse das – und liefert Argumente, wenn im Haushalt unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen.
Der Unterschied zum Design-Report
Beide gehören zu Pro und werden häufig verwechselt. Die Raumanalyse bewertet einen bestehenden Raum anhand eines Fotos: Was ist gut, was nicht, was sollte sich ändern.
Der Design-Report setzt später an. Er beschreibt ein bereits generiertes Design – mit Stilprofil, aus dem Bild extrahierter Farbpalette samt Hex-Werten, fünf bis sieben Empfehlungen, einer dreistufigen Kostenschätzung in Euro und einem Maßnahmenplan nach Aufwand sortiert. Er ist als PDF exportierbar.
In der Praxis ergänzen sie sich: erst analysieren, dann gestalten, dann den Report als Umsetzungsplan erzeugen. Genau diese Reihenfolge bildet das Werkzeug „Projekte" ab.
Häufige Fragen zu KI-Raumanalyse
Ist die Raumanalyse kostenlos?
Nein, sie gehört zu Pro. Pro kostet 16,99 € im Monat, 39,99 € im Jahr oder einmalig 219,99 € als Lifetime-Mitgliedschaft und enthält zusätzlich unbegrenzte Designs, keine Wasserzeichen und den Design-Report. Die Neugestaltung von Räumen können Sie dagegen dauerhaft kostenlos testen: 3 Designs pro Tag.
Ersetzt die Analyse eine Innenarchitektin?
Nein. Sie ersetzt den ersten Blick und die erste Einordnung – das, wofür sonst ein Beratungstermin nötig wäre. Für eine echte Planung mit Aufmaß, Materialauswahl, Gewerkekoordination und Umbauten bleibt professionelle Beratung notwendig.
In welcher Sprache kommt die Analyse?
Auf Deutsch. Die Analysetexte werden direkt in Ihrer Sprache erzeugt und nicht nachträglich übersetzt.
Welche Fotos werden akzeptiert?
Ausschließlich Fotos echter Räume. Rendering, Katalogbilder oder KI-generierte Räume werden abgelehnt. Fotos, deren Motiv eine Person ist, ebenfalls – die App ist für Räume, Gebäude und Außenbereiche gemacht.
Kann ich die Analyse teilen?
Ja, sie lässt sich als Bild teilen. Das ist praktisch, wenn mehrere Personen über eine Umgestaltung entscheiden und eine gemeinsame Grundlage brauchen.
