Der entscheidende Unterschied zu allgemeinen KI-Bildgeneratoren: Hier entsteht kein beliebiges schönes Zimmer, sondern Ihr Zimmer in neuer Gestalt. Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber der ganze Punkt. Ein generisches Traumwohnzimmer hilft niemandem bei der Frage, ob die neue Wandfarbe im eigenen Altbau mit den 3,20 Meter hohen Decken funktioniert.
Weil die Raumgeometrie erhalten bleibt, taugt das Ergebnis als Entscheidungsgrundlage: Sie sehen, wie Ihre Wohnung nach einer Renovierung aussehen würde – bevor Geld ausgegeben wird.
So gestalten Sie einen Raum neu
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Raum fotografieren
Ein klares, gut ausgeleuchtetes Foto bei Tageslicht, frontal aufgenommen, das möglichst den ganzen Raum zeigt. Zu vermeiden sind starke Filter, Bewegungsunschärfe und extreme Weitwinkelverzerrung. Die Datei sollte unter 10 MB liegen.
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Raumtyp wählen
33 Raumtypen stehen bereit – von Wohnzimmer, Schlafzimmer und Küche über Homeoffice, Babyzimmer und Dachboden bis zu Weinkeller, Heimkino, Wintergarten und Werkstatt.
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Stil und Farbkonzept festlegen
46 Einrichtungsstile von Skandinavisch über Japandi und Industriell bis Wabi-Sabi, dazu 35 Farbkonzepte wie Natürliche Hölzer, Dunkel & Stimmungsvoll oder Hell & Luftig.
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Zusatzeinstellungen ergänzen
30 optionale Einstellungen in fünf Kategorien lassen sich frei kombinieren – etwa „Exakten Fotowinkel beibehalten", „Tageslicht verbessern", „Akzentwand", „Versteckter Stauraum" oder „Budgetfreundlich".
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Eigene Möbel anhängen
Bis zu fünf Referenzfotos von Möbelstücken, die Sie behalten oder kaufen wollen. Die KI setzt genau diese Stücke maßstabsgetreu ein und gestaltet den Rest passend dazu.
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Generieren und weiterarbeiten
Nach wenigen Sekunden vergleichen Sie Vorher und Nachher mit dem Schieberegler. Gefällt eine Variante nicht, generieren Sie eine neue – oder übergeben das Ergebnis an ein anderes Werkzeug.
So sieht das in der App aus

Wie viele Kombinationen möglich sind
33 Raumtypen × 46 Stile × 35 Farbkonzepte ergeben 53.130 Grundkombinationen – und das, bevor die 30 optionalen Zusatzeinstellungen, eigene Möbelfotos und Freitext-Anweisungen hinzukommen.
Praktisch heißt das: Sie müssen sich nicht zwischen wenigen Vorlagen entscheiden, sondern können denselben Raum so lange in verschiedenen Richtungen durchspielen, bis eine Variante überzeugt. Für Menschen, die nicht genau wissen, was sie wollen, ist genau das der eigentliche Nutzen – man erkennt den passenden Stil meist erst, wenn man ihn im eigenen Raum sieht.
Freitext für alles, was die Auswahl nicht abdeckt
Neben den Voreinstellungen gibt es ein offenes Eingabefeld. Dort schreiben Sie in normaler Sprache, was sonst nirgends hineinpasst: „Klavier behalten", „Bücherregal bis zur Decke", „abends wärmeres Licht", „Heizkörper verstecken".
Das ist oft der wichtigste Teil. Wohnungen haben Eigenheiten, die keine Auswahlliste kennt – die Tür, die nach innen aufgeht, der Erker, die Nische neben dem Schornstein. Je konkreter Sie beschreiben, desto brauchbarer wird das Ergebnis.
Besonders geeignet für deutsche Wohnsituationen
Weil die KI mit der echten Raumgeometrie des Fotos arbeitet, kommt sie auch mit Grundrissen zurecht, an denen klassische Möbelplaner scheitern: Dachschrägen in Mansarden- und Dachgeschosswohnungen, Altbauten mit hohen Decken, Stuck und Flügeltüren, sehr kleine Grundrisse wie 1-Zimmer-Wohnungen oder 30-qm-Apartments und verwinkelte Räume mit Erkern und Nischen.
Für Mietwohnungen lässt sich über die Zusatzeinstellungen gezielt auf rückbaubare Gestaltung hinarbeiten – Textilien, Möbel und Licht statt baulicher Eingriffe.
Wie es mit den anderen Werkzeugen zusammenspielt
Der Innendesigner ist der Ausgangspunkt, nicht das Ende. Ist das Ergebnis fast richtig, aber ein Detail stört, korrigieren Sie es punktgenau mit Objekte ersetzen. Wollen Sie ein bestimmtes Produkt statt eines generierten Möbelstücks, nutzen Sie den Möbel-Import. Brauchen Sie zusätzlich einen Umsetzungsplan mit Kosten, erzeugen Sie den Design-Report.
Und wenn Sie vorher wissen wollen, woran es im Raum überhaupt hakt, beginnen Sie mit der Raumanalyse.
Häufige Fragen zu KI-Raumgestaltung
Bleibt mein Raum erkennbar?
Ja. Wände, Fenster, Raumhöhe, Proportionen und Kamerawinkel bleiben erhalten – das ist der zentrale Unterschied zu allgemeinen KI-Bildgeneratoren. Mit der Zusatzeinstellung „Exakten Fotowinkel beibehalten" lässt sich das zusätzlich absichern.
Kann ich meine vorhandenen Möbel behalten?
Ja. Laden Sie bis zu fünf Referenzfotos Ihrer Möbelstücke hoch, dann werden genau diese Stücke maßstabsgetreu übernommen. Alternativ beschreiben Sie im Freitextfeld, was bleiben soll – etwa „Esstisch behalten".
Wie lange dauert eine Generierung?
In der Regel unter 5 Sekunden. Zu Spitzenzeiten kann es je nach Auslastung 10 bis 20 Sekunden dauern.
Ist die Raumgestaltung kostenlos?
Ja, dauerhaft 3 Designs pro Tag ohne Kreditkarte und ohne Anmeldung. Für unbegrenzte Generierungen ohne Wasserzeichen gibt es Pro ab 16,99 € im Monat.
Welche Fotos funktionieren am besten?
Ein gerades, gut belichtetes Foto bei Tageslicht, das den ganzen Raum zeigt. Bei kleinen Zimmern hilft der 0,5-fache Ultraweitwinkel des Smartphones. Vermeiden Sie starke Filter, dunkle Bilder und Bewegungsunschärfe.

