Ein schönes Bild beantwortet nicht die Frage, was es kostet und wo man anfängt. Genau hier hört die Visualisierung auf und die eigentliche Arbeit fängt an – und genau dort setzt der Design-Report an.
Er ist das, was eine Innenarchitektin am Ende eines Auftrags übergeben würde: ein schriftliches Dokument, das den Entwurf erklärt, die Farben benennt, Empfehlungen priorisiert, Kosten einordnet und eine Reihenfolge vorschlägt.
So erstellen Sie einen Design-Report
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Design erzeugen
Der Report bezieht sich immer auf einen fertigen Entwurf. Gestalten Sie den Raum zuerst mit dem Innendesigner.
- 2
Report anfordern
Aus dem fertigen Design heraus den Report erzeugen. Die Erstellung dauert etwa eine Minute – deutlich länger als eine Bildgenerierung, weil ein vollständiger Text entsteht.
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Acht Abschnitte durchgehen
Vom Stilprofil über Farbpalette und Empfehlungen bis zu Kostenschätzung und Maßnahmenplan.
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Exportieren oder teilen
Als gebrandetes PDF exportieren, als Bildkarte teilen – oder später im Verlauf auf jedem Gerät wieder öffnen, denn der Report bleibt beim Design gespeichert.
So sieht das in der App aus


Die acht Abschnitte
- Stilprofil: Der erkannte Stil, benannt und beschrieben.
- Einschätzung der Designerin: Was die Neugestaltung erreicht und warum sie funktioniert.
- Farbpalette: Aus dem tatsächlichen Bild extrahierte Hex-Farben, jeweils mit Namen und Verwendungshinweis – wo und wie viel.
- Vorher / Nachher: Bereichsweise Auflistung aller Veränderungen.
- 5 bis 7 Designempfehlungen: Konkret, priorisiert und über das Rendering hinausgehend.
- Kostenschätzung in 3 Stufen: Budget, Mittelklasse und Premium als Gesamtsumme, dazu eine Aufschlüsselung nach Kategorien mit Von-bis-Spannen, in Euro.
- Maßnahmenplan: In sinnvoller Reihenfolge, jeder Schritt nach Aufwand gekennzeichnet – schnell umsetzbar, Wochenende oder Projekt.
- Größte Wirkung: Die einzelne Maßnahme mit dem höchsten Effekt, mit direkter Übergabe an die Neugestaltung.
Warum die Farbpalette mit Hex-Werten nützlich ist
Die Farben werden nicht geraten, sondern aus dem tatsächlichen Bild extrahiert – mit Hex-Werten, einem vergebenen Namen und einem Hinweis, wo und in welcher Menge die Farbe eingesetzt werden sollte.
Praktisch heißt das: Sie gehen nicht mit „irgendwas Warmgraues" in den Baumarkt, sondern mit einem konkreten Wert, den sich ein Mischservice anlegen lässt. Und der Verwendungshinweis verhindert den häufigsten Fehler – eine Akzentfarbe, die im Bild auf zehn Prozent der Fläche wirkt, aber zu Hause auf alle vier Wände kommt.
Was die Kostenschätzung leistet und was nicht
Die dreistufige Schätzung – Budget, Mittelklasse, Premium – ordnet Größenordnungen ein und schlüsselt sie nach Kategorien mit Von-bis-Spannen auf. Das hilft bei der Frage, ob ein Vorhaben eher 2.000 oder eher 20.000 Euro bedeutet.
Sie ist ausdrücklich kein Angebot und keine Kalkulation. Regionale Preisunterschiede, Handwerkerkapazitäten, der Zustand der Bausubstanz und die Materialverfügbarkeit fließen nicht ein. Für verbindliche Zahlen brauchen Sie Angebote von Fachbetrieben – der Report liefert die Grundlage, um sie einzuholen und einzuordnen.
Der Unterschied zur Raumanalyse
Beide gehören zu Pro und werden häufig verwechselt. Die Raumanalyse bewertet einen bestehenden Raum: Was ist gut, was nicht, was sollte sich ändern. Der Design-Report beschreibt ein bereits generiertes Design und sagt, wie man es umsetzt und was es kostet.
Die sinnvolle Reihenfolge lautet: erst analysieren, dann gestalten, dann den Report als Umsetzungsplan erzeugen. Genau diesen Ablauf bildet das Werkzeug Projekte ab.
Häufige Fragen zu Design-Report
Ist der Design-Report kostenlos?
Nein, er gehört zu Pro – 16,99 € im Monat, 39,99 € im Jahr oder einmalig 219,99 € als Lifetime-Mitgliedschaft. Enthalten sind zusätzlich unbegrenzte Designs, keine Wasserzeichen und die Raumanalyse.
In welcher Währung ist die Kostenschätzung?
In Euro. Die Schätzung erfolgt in der jeweiligen Landeswährung, für den deutschsprachigen Raum also in Euro.
Kann ich den Report als PDF exportieren?
Ja, als gebrandetes PDF. Zusätzlich lässt er sich als Bildkarte teilen und bleibt dauerhaft beim Design gespeichert, sodass Sie ihn später auf jedem Gerät wieder öffnen können.
Ersetzt die Kostenschätzung ein Handwerkerangebot?
Nein. Sie ordnet Größenordnungen ein und schlüsselt sie nach Kategorien auf, berücksichtigt aber keine regionalen Preise, Bausubstanz oder Materialverfügbarkeit. Für verbindliche Zahlen brauchen Sie Angebote von Fachbetrieben.
Wie lange dauert die Erstellung?
Etwa eine Minute – deutlich länger als eine Bildgenerierung, weil ein vollständiger schriftlicher Bericht entsteht.
