Möbel verstellen den Blick auf den Raum – im Wortsinn. Solange ein Zimmer voller Schränke, Teppiche und persönlicher Gegenstände steht, lässt sich kaum beurteilen, wie groß es tatsächlich ist, wie der Schnitt wirkt und wo Licht hinkommt.
Raum leeren nimmt alles heraus und zeigt die reine Substanz: Boden, Wände, Fenster, Türen. Was übrig bleibt, ist das, was Sie tatsächlich kaufen, mieten oder renovieren.
So leeren Sie einen Raum digital
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Eingerichteten Raum fotografieren
Ein normales Foto des möblierten Zimmers genügt. Je mehr vom Raum sichtbar ist, desto brauchbarer die leere Hülle.
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Optional festlegen, was bleibt
Über das Freitextfeld lassen sich Ausnahmen definieren – etwa „Vorhänge und Heizkörper behalten" oder „Einbauküche stehen lassen". Ohne Angabe wird alles Bewegliche entfernt.
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Ergebnis nutzen
Sie erhalten den leeren Raum mit unveränderten Böden, Wänden, Fenstern, Türen und Leuchten – als Exposé-Bild, Renovierungsgrundlage oder Ausgangspunkt für das virtuelle Einrichten.
Wofür sich das eignet
Vor der Renovierung. Ohne Möbel sehen Sie die echte Substanz: Wo sitzen die Steckdosen, wie verlaufen die Heizungsrohre, wie viel Wandfläche ist tatsächlich frei.
Für Exposé-Fotos. Wohnungen, die noch bewohnt sind, lassen sich schlecht fotografieren. Persönliche Gegenstände der Vormieter lenken ab und wirken auf Interessenten störend.
Als Grundlage fürs Home Staging. Der leere Raum ist der ideale Ausgangspunkt, um anschließend neutral einzurichten – dazu unten mehr.
Zur Größeneinschätzung. Volle Räume wirken kleiner. Erst leer lässt sich beurteilen, ob das Zimmer wirklich zu klein ist oder nur zu vollgestellt.
Der Zweischritt: leeren, dann einrichten
In der Immobilienvermarktung ist die Kombination beider Werkzeuge der eigentliche Ablauf. Eine bewohnte Wohnung lässt sich nicht direkt gut staged darstellen – zu viel Fremdes im Bild.
Der Weg führt deshalb über zwei Schritte: Zuerst Raum leeren, um alles Persönliche zu entfernen, dann Raum einrichten (virtuelles Home Staging), um neutral und zielgruppengerecht zu möblieren. Aus einem vollgestellten Zimmer wird so ein Exposé-Bild, das Interessenten die Wohnung zeigt statt der Möbel der Vormieter.
Für Exposé-Bilder gilt dabei: Die digitale Möblierung muss gekennzeichnet werden. Bauliche Gegebenheiten dürfen nicht verändert dargestellt werden.
Häufige Fragen zu Raum leeren
Bleiben Boden und Wände erhalten?
Ja. Böden, Wände, Fenster, Türen und fest installierte Leuchten bleiben unverändert. Entfernt wird, was beweglich ist: Möbel, Teppiche, Dekoration und persönliche Gegenstände.
Kann ich einzelne Dinge behalten?
Ja, über das Freitextfeld. Angaben wie „Vorhänge und Heizkörper behalten" oder „Einbauküche stehen lassen" werden berücksichtigt.
Darf ich das Ergebnis in einem Exposé verwenden?
Ein geleerter Raum zeigt den tatsächlichen Zustand ohne Möbel und ist unkritisch. Wird der Raum anschließend virtuell möbliert, muss diese digitale Möblierung im Exposé gekennzeichnet werden.
Muss ich etwas einstellen?
Nein. Ein Foto genügt, weitere Einstellungen sind nicht nötig. Das Freitextfeld ist optional.

